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Das Wetter heute

Sonntag, 05. Juli 2009    [ geschrieben von Paul Jörgl ]

4. und 5.  Juli 2009 | 2-TAGESAUSFAHRT 20092-Tagesfahrt 2009Bei in diesen Wochen nicht gerade üblichem stabilem und schönem Wetter starteten wir um 7 Uhr unter dem Motto „AUF ZUM WANDERNIKI“ unsere diesjährige 2-Tagesfahrt. Die Fahrt führte uns über Stein, Gallizien und Linsendorf nach Ferlach. [Zu den Bildern]

Dort warteten schon unsere „Rosentaler“ und Werner auf uns. Weiter ging es über Finkenstein nach Hart bei Arnoldstein zum ersten Tankstopp. Rasch fuhren wir weiter zur Staatsgrenze nach Thörl-Maglern, wo die italienische Exekutive auf Grund des G8-Gipfels in Italien wieder Grenzkontrollen durchführte und sich auf der Autobahn bereits ein Stau von 1,5 km gebildet hat. An der Grenze kamen wir auf einen verständnisvollen „Kollegen“, der uns flott weiterfahren ließ. Am Ende von Tarvis bei DAWIT machten wir dann nach ca. 115 km die wohlverdiente Kaffeepause. Anschließend kamen wir zum Highlight unserer Tour, der Auffahrt zum Naßfeld über den „passo pramollo“. Eine herrliche, teilweise jedoch sehr enge Bergstraße wird wohl noch einigen von uns längere Zeit in Erinnerung bleiben. Am Naßfeld-Paß angekommen, empfing uns neben einem imponierenden Ausblick auf die Bergwelt auch ein Esel mitten am Parkplatz, manche Pirkdorfer sahen sich an zu Hause erinnert. Im Restaurant „Al Gallo Forcello“ wurde dann ein italienisches Geburtstags-Essen serviert, zu dem die Oldtimer-Kollegen Volte, Rudi und Paul eingeladen haben.
Weiter ging es auf die Tressdorfer Alm, wo wir pünktlich um 13 Uhr an der Führung der Schaukäserei Teil genommen haben. Anschließend wurde noch Käse verkostet und teilweise auch gekauft. Nach einer Stärkung im Alpengasthof fuhren wir ins Gailtal zum nächsten Tankstopp in Jenig (ca. 165 km). Die Fahrt führte weiter nach Kötschach-Mauthen und dann ins Lesachtal. Über St. Jakob, Birnbaum kamen wir nach Liesing, wo wir den kürzlich zum schönsten Dorfplatz gekürten Hauptplatz Kärntens im Vorbeifahren bewunderten. Nach ein paar hundert Metern ging es Richtung Obergail, wo wir nach ca. 215 km beim „Wanderniki“ planmäßig eintrafen. Nachdem die Motorräder in den Garagen untergebracht wurden, ging es zur Zimmereinteilung. Nach dem Abendessen machte sich eine Gruppe zum Spaziergang zum „Nachbarn“ auf, wo bei lauem Abendtemperaturen heftig diskutiert wurde. Es dauerte nicht lange und Lanner Niki blies mit seiner Trompete zum „Sammeln“ und die Spaziergänger wussten, dass man sie schon vermisst hat. Beim Wanderniki zurück, ging es aber gleich zur Sache. Niki Lanner zeigte wieder mal, was er und sein Sohn “draufhaben“. Aber auch unsere „Combo“ hielt kräftig mit und es war schon etwas nach Mitternacht, als die Instrumente und der Gesang verstummten und alle mehr oder weniger früh zur Bettruhe fanden.

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Am nächsten Morgen motivierte uns schon der erste Blick aus dem Fenster voll, das Lesachtal lag in strahlendem Sonnenlicht unter uns und rasch packten wir unsere 7-Sachen um nach Einnahme des Frühstücks unsere Heimfahrt anzutreten. Nach dem üblichen „Erinnerungsfoto“ starteten wir um 9 Uhr und es ging zurück hinunter nach Kötschach-Mauthen und weiter nach Hermagor. Nach Tankstopp und Kaffeepause – auch ein „Patschen“ wurde an Ort und Stelle auf der mitgeführten „Hebebühne“ repariert - ging die Fahrt durchs Gailtal weiter und wir erreichten Arnoldstein und Fürnitz und bogen ins Rosental ab.
Da ahnten wir noch nicht, welche „Unannehmlichkeiten“ das Rosental an diesem Tag für uns bereit hielt. In Ledenitzen war auf einmal beim Bahnübergang STOP. Über Umwegen (Feldwegen) kamen wir wieder zur Bundesstraße und befanden uns plötzlich mitten im Ironman-Bewerb (Radfahren). Von der Polizei wurden wir unterschiedlich „umgeleitet“, ein Teil musste sogar auf die Autobahn Richtung SLO und dann nach Überholung einer kilometerlangen Warteschlange über Schleichwegen bis zum ZA Karawankentunnel fahren und weiter über einen Zubringer nach Schlatten, um dann in Maria Elend wieder auf die B85 zu gelangen. Zwischenzeitlich ereignete sich ein bedauernswerter Unfall, bei dem unser Ferlacher Freund Stane mit Gattin Christine am Sozius auf Grund eines Hinterreifenschadens zu Sturz kamen. Gott sei Dank verlief dieser „Zwischenfall“ relativ harmlos und Christine kam mit Prellungen, Hautabschürfungen und leichter Gehirnerschütterung davon. Auf diesem Wege unserer Christine gute Besserung und ALLES GUTE! Bei dieser Gelegenheit auch unseren Rot-Kreuz-Experten Rudi und Dietmar herzlichen Dank für die professionelle Hilfeleistung!
In Glainach wurde mit eineinhalb Stunden Verspätung unter den  Kastanienbäumen des GH Antonitsch die Mittagsrast (nach ca. 146 km) – bei gedämpfter Stimmung - eingelegt.  Mitte am Nachmittag wurde die Heimfahrt angetreten und der Großteil landete im Gastgarten der Pirkdorfer-Hütte zur Schlussbesprechung.
Trotz des bedauerlichen Unfalls ging eine der schönsten 2-Tages-Ausfahrten nach ca. 403km letztendlich doch noch glücklich zu Ende. Auf eine neue Ausfahrt 2010!
Paul Jörgl

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 seit 1996 ist Valentin Novak unser  Obmann

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